Nanotechnologie

Die Nanotechnologie gründet auf der Größenordnung der Nanoteilchen vom Einzel-Atom bis zu einer Strukturgröße von 100 Nanometern (nm). Ein Nanometer ist der milliardste Teil eines Meters (1 nm = 0,000 000 001 m). Durch die extrem geringe Größe ergeben sich neue Funktionalitäten und Eigenschaften, die eine Verbesserung bestehender und die Entwicklung neuer Produkte und Anwendungsoptionen ermöglichen.

Nanotechnologie kommt auch in der Textilindustrie in verschiedenen Gebieten zum Einsatz. Einsatzbereiche sind beispielsweise die Verhinderung von Verkeimung und mikrobiell bedingten Gerüchen, der Schutz vor Verschmutzung von Textilien und damit das Erreichen einer Selbstreinigung oder ein besserer UV-Schutz von Textilien.

Nanomaterialien lassen sich dabei auf unterschiedliche Weise auf und in Textilien applizieren. Sie können bei der Verarbeitung direkt in die Textilfaser eingebunden, aber auch nachträglich als Beschichtung auf das fertige Textil aufgetragen werden.

Bei einem verantwortungsbewussten Herangehen kann Nanotechnologie auch in der Textilindustrie einen ganz wesentlichen Beitrag zu weiteren Entwicklungen leisten. Um dieser Verantwortung nachzukommen, existieren verschiedene Untersuchungen, Projekte und Initiativen, um Expositionsrisiken für Mensch und Umwelt zu untersuchen und einschätzen zu können.

Fragen und Antworten rund um die Nutzung von Nanotechnologie am Beispiel der deutschen Textilwirtschaft