Verbände der deutschen Textil- und Modeindustrie votieren für TTIP

14.10.2015 PM

Statements vom Gesamtverband textil+mode sowie vom Fachverband GermanFashion

Aus Sicht der deutschen Textilbranche könnte das Abkommen viele Vorteile und Erleichterungen beim Export in die USA bringen: „Die heutigen Exportregelungen sind völlig unverständlich: Warum unterliegen zum Beispiel Damenanoraks beim Export von Deutschland in die USA einem höheren Zollsatz als Herrenanoraks? TTIP ist gerade für die mittelständischen Unternehmen wichtig, die sich den heutigen bürokratischen Aufwand nicht leisten können“, erklärt Uwe Mazura, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie.

Auch German Fashion hat mögliche Erleichterungen bei den Ausfuhren von Bekleidung in die USA im Blick. Schon im ersten Halbjahr seien die Exporte der deutschen Bekleidungsindustrie um 24% auf 93,8 Mill. Euro gestiegen. „Damit sind die USA auf Platz 15 unserer Exportstatistik und da ist noch Luft nach oben. Allerdings erschweren extrem hohe Zollsätze, uneinheitliche Qualitäts- und Kennzeichnungsanforderungen und bürokratische Handelshemmnisse unsere Exporte. Wir erhoffen uns von TTIP hier entscheidende Erleichterungen und befürworten es daher uneingeschränkt“, erklärt Thomas Rasch, Hauptgeschäftsführer von GermanFashion.