Präsidentin Ingeborg Neumann präsentiert Umfrageergebnisse unter Familienunternehmen

01.04.2014 PM



Am 1. April 2014 hat Ingeborg Neumann, Präsidentin des Gesamtverbands der deutschen Textil- und Modeindustrie, während einer Pressekonferenz eine Umfrage unter Familienunternehmen vorgestellt.

Zwei Drittel der rund 400 Familienunternehmen, die geantwortet haben, beurteilen die aktuelle Wirtschaftslage als gut oder sehr gut. Der Standort Deutschland wird im internationalen Vergleich von den Unternehmen weit überwiegend (82,9 %) besser beurteilt. Allerdings erwartet mehr als die Hälfte der Industrieunternehmen (53,9 %, dass die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts durch die Wirtschaftspolitik sinkt. Die knappe Hälfte der Familienunternehmen (47,1 %) geht davon aus, dass die Energiewende schon in den nächsten zwei Jahren zu einem deutlichen Wettbewerbsnachteil gegenüber der Konkurrenz im Ausland führen wird.

Die anschließende Diskussion konzentrierte sich auf die Bewertung der wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Bundesregierung (Rente, Mindestlohn, EEG-Belastung), die Frau Neumann differenziert kritisierte. Deutlich wurde aber auch, dass der Mittelstand das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bildet.

Die Pressekonferenz fand in den Räumen der Deutschen Bank statt, die gemeinsam mit dem BDI die Umfrage in Auftrag gegeben hat. Präsentiert haben neben Ingeborg Neumann als Vizepräsidentin des Bundesverbandes der deutschen Industrie (Berlin) außerdem Prof. Friederike Welter, Präsidentin des Instituts für Mittelstandforschung (Bonn), und Wilhelm von Haller, Leiter Privat- und Firmenkundenbank, Deutsche Bank AG (Frankfurt).

Den Wortlaut der Presseerklärung des BDI finden Sie hier: http://www.bdi.eu/163_18774.htm

Die Studie erhalten Sie im Internet unter folgendem Link: www.familienunternehmen.emnid.de