Gib Stoff!

22.09.2015 PM

Die deutsche Textilindustrie ist unverzichtbarer Zulieferer für die Automobilindustrie

Kein Auto fährt ohne textile Produkte. Das gilt nicht nur für Sitze und Dachhimmel: Auch Sicherheitsgurte, Dämmstoffe und Filter bestehen aus Fasern. Viele Radkästen und Motorräume werden zur Schallbegrenzung mit Vliesstoffen ausgekleidet. Aus recycelten und gefärbten Stoffen werden Hutablagen gepresst.

Leichter, schneller, weiter, ökologischer

Leichtbauwerkstoffe, vor allem Textilien, haben in den letzten Jahren in der Automobilindustrie in großem Umfang Einzug gehalten. Selbst die Karosserie besteht bei einer Reihe von Fahrzeugen inzwischen aus faserbasierten Werkstoffen. Teile aus Carbonfasern vereinen große Festigkeit mit geringem Gewicht: sie sind fester als Stahl und leichter als Aluminium. Sie tragen damit positiv zur Energieeffizienz bei. Besonders Elektrofahrzeuge profitieren von der leichteren Bauweise durch eine größere Reichweite bzw. längere Akkulaufzeiten.

Geringeres Verletzungsrisiko

Darüber hinaus verstärken Leichtbauteile auch die passive Sicherheit. Zum Beispiel positioniert eine sandwichartig konstruierte Motorhaube eine Dämmlage aus Textil zwischen unterschiedlichen Decklagen. Damit wird die Dämpfung gesteigert, wodurch Fußgänger und Radfahrer im Falle einer Kollision ein geringeres Verletzungsrisiko haben.

Smart Textiles im Auto

Die Einbindung mikro-elektronischer Bauteile werden die zukünftigen Entwicklungen im Textilbereich bestimmen. Komfort und Akustik können damit deutlich verbessert werden, und auch das Raumklima lässt sich durch Textilien effizienter kontrollieren.

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