Energie & Umwelt

Textilien rosten nicht

Textile Produkte spielen in den Bereichen Umwelt und Energie eine große Rolle. Sie tragen wesentlich dazu bei, dass Produkte leichter als früher sind und dadurch Material gespart wird. So spart zum Beispiel im Flugzeugbau Carbon im Vergleich zu Metall Gewicht und ist trotzdem tragfähiger.

Auch die Bereiche Geo- und Landschaftsschutz sind heute ohne textile Anwendungen und Lösungen nicht mehr denkbar. Mit textilen Geweben kann man heute in Wüstengebieten aus Nebel Wasser gewinnen und so einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung leisten.

Im Hochbau leisten textile Dämmmaterialien wichtige Beiträge zur Senkung des Energieverbrauchs und damit zur Minderung von CO2-Emissionen. Auch im Straßenbau spielt beispielsweise Textilbeton eine zunehmend wichtige Rolle. Eine Brücke aus Textilbeton wiegt nur halb so viel wie eine Brücke aus Stahlbeton. Weil nichts rosten kann, ist sie zugleich haltbarer.

Die Produktion ist auf dem neuesten technischen Stand

Die textile Produktion in Deutschland ist heute auf dem neuesten technischen Stand und setzt international Maßstäbe hinsichtlich Energieeffizienz. Mit Innovation und Effizienz leistet die deutsche Textil- und Modeindustrie wichtige Beiträge zum Gelingen der Energiewende in Deutschland und zum Erreichen der angestrebten Klimaschutzziele.

Allerdings sind die Stromkosten für Textil- und Modeunternehmen der wichtigste Standortnachteil. Die Branche fordert deswegen eine andere Struktur der Finanzierung Erneuerbarer Energien.

Die deutsche Textil- und Modeindustrie ist ständig auf der Suche nach optimierten, ökologisch vertretbaren Fertigungsprozessen. Sie bemüht sich um maximale Materialeffizienz und möglichst geringen Ressourcenverbrauch.