Zukunftskonferenz Textil 2009 in Chemnitz

Führende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung diskutieren über Erfolgsstrategien im globalen Wettbewerb

Die deutsche Textilindustrie ist eine innovative Branche mit großer Tradition und hohem Zukunftspotenzial. Am 12. und 13. März 2009 steht auf der „Zukunftskonferenz Textil“ in Chemnitz die nachhaltige Leistungsfähigkeit des Industriezweiges im Mittelpunkt. Innovation und Forschung, Ausbildung und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche sind der Schlüssel für ihren Erfolg.

Über Strategien und Wege für eine auch weiterhin erfolgreiche Zukunft der Branche referieren und diskutieren führende Politiker wie Wolfgang Tiefensee (Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer) und Hartmut Schauerte (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung) sowie namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Forschung. Veranstalter der Zukunftskonferenz Textil sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit und die Textilwirtschaft, vertreten durch den Gesamtverband textil+mode und den Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V..

Hartmut Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung:

“Die "Zukunftskonferenz Textil 2009" ist eine Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaftsbeteiligten der Textil- und Bekleidungsindustrie, Wissenschaftlern und Vertretern der Politik.

Die deutsche Textil- und Modeindustrie, die mittelständisch geprägt ist, musste in den letzten Jahrzehnten immense strukturelle Veränderungen bewältigen. Mit Flexibilität und Innovationskraft ist es der Branche gelungen, sich anzupassen und ihre Marktposition in zukunftsträchtigen Geschäftsfeldern auszubauen. Das BMWi verfolgt mit einer klaren Strategie vor allem das Ziel, den technischen Fortschritt dieser Branche nachhaltig zu fördern. Auch als Ergebnis dieser Förderung ist die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie international gut aufgestellt. Ich bin überzeugt, dass von der "Zukunftskonferenz Textil 2009" wichtige Impulse ausgehen werden, die für die Unternehmen im globalen Wettbewerb hilfreich sind."

Thomas Jurk, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit:

„Die „Zukunftskonferenz Textil“ steht für die gewachsene Innovationskraft der Branche. Ich freue mich, dass sie hier in Sachsen — der Wiege der deutschen Textilindustrie — stattfindet. Wir wollen auf der Konferenz einen Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik anstoßen. Wo Forscher und Unternehmer, Politiker und Anwender zusammen kommen, werden neue Ideen geboren. Hier werden die Impulse gegeben, die die Branche für zukünftige Herausforderungen stärken.

Als sich Sachsen Ende des 19. Jahrhundert zur industriell stärksten Region Deutschlands entwickelte, wurde dieser Aufschwung maßgeblich von der Textilindustrie und dem Textilmaschinenbau getragen. Wir knüpfen heute wieder an diese erfolgreiche Zusammenarbeit an und gehen zugleich neue Wege.“

Dr. Wolf-Rüdiger Baumann, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V.

„Die deutsche Textil- und Modeindustrie unterliegt seit Jahren einem fundamentalen Strukturwandel, den sie aus eigener Kraft bewältigt. Dadurch hat sie deutlich an Innovationskraft gewonnen. Im Wachstumsmarkt Technische Textilien ist Deutschland Weltmarktführer und größter Exporteur weltweit.

In der Zukunft werden Netzwerke, in denen Transfers stattfinden, immer wichtiger werden. Um die starke Position der Textilindustrie weiter auszubauen, bietet die Zukunftskonferenz in Chemnitz eine hervorragende Möglichkeit des Austausches von Wissen, von Erfahrungen, von neuen Ideen und Visionen. Sie gibt uns allen die Möglichkeit, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und beleuchtet die Branche aus verschiedenen Blickrichtungen, von innen wie von außen. Als Teil der mittelständischen Industrie Deutschlands muss auch die Textilbranche für den immer schärfer werdenden internationalen Wettbewerb jederzeit gut gerüstet sein. Neben Plenarvorträgen und Podiumsdiskussionen fördert die Zukunftskonferenz vor allem den persönlichen Kontakt zwischen Unternehmern, Wirtschaftsvertretern, Politikern und Forschungseinrichtungen."
Admin Istrator, 31.03.2009
 
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